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Folkstone – Oxford

Nach einer entspannten Anreise, wachen wir gut erholt in Folkstone auf. Nach einem guten Frühstück geht die Reise weiter Richtung Oxford. Ich hatte die Hoffnung das Sonntags um London der Verkehr nicht so schlimm ist, was vermutlich auch richtig ist, dennoch gab es einige Staus an diversen Autobahnkreuzen. Zusätzlich macht mir schon seit der Anreise die Beleuchtung unserer Rollerbühne etwas Ärger. Der rechte Blinker geht zuweilen nicht, was dann aber auch dazu führt das die Elektronik  des Autos sich ein wenig aufhängt und erst durch komplettes Ausschalten des Fahrzeugs wieder funktioniert. Also muss ich hin und wieder mal auf einen Parkplatz, um das Auto auszustellen und den Stecker einmal ab-und wieder aufstecken. 

Ansonsten verläuft die Fahrt nach Oxford problemlos. An dieser Stelle sei nebenbei erwähnt, das sich meine Konstruktion für eine kombinierte DAB+/FM Antenne sehr gelohnt hat. Wir haben nahezu durchgängig besten DAB+ Empfang, das wäre mit der vorher verbauten Scheibenantenne undenkbar gewesen. In Oxford angekommen fahren wir wieder auf den uns schon bekannten CP Lincoln Farm Park. Ein wunderbar gelegener und angelegter CP. Unser Plan direkt mit dem Bus nach Oxford reinzufahren wird leider vereitelt, weil Sonntags keine Busse verkehren. Gut, also machen wir das was man im Urlaub eh am besten kann, wir legen die Füße hoch. Vorher fahren wir jedoch noch mit den Fahrrädern in einen nahe gelegenen Pub direkt an der Themse. Hier ist ein herrlicher Garten indem wir gut essen und das herrliche Wetter genießen können. Fahrrad fahren ist auf diesen schmalen Straßen ein echtes Abenteuer.


Am Montag starten wir nach Frühstück im Freien bei bestem Wetter unseren Ausflug nach Oxford. Wir buchen eine University Tour und lassen uns aus ersten Hand berichten, wie das Studentenleben in Oxford und Cambridge so aussieht. Julia bekommt ganz glasige Augen und wir überlegen mal wieder wie wir unserem lieben Kind diesen Wunsch erfüllen können. Die aufgerufenen Studiengebühren von 15k€/Jahr schreien schon sehr nach Stipendium. Nun gut, wir haben ja noch 3 Jahre, um eine Lösung zu finden. Nebenbei erfahren wir das Oxford und Cambridge ihren BA Absolventen nach einiger Zeit den MA schenken. Wenn ihr also irgendwann mal auf jemanden trefft der einenMA Titel aus Oxford trägt, dann wißt ihr jetzt, das der/diejenige nach den drei Jahren des BA Studiums nicht weitergemacht hat. Der „echte“ Master ist ein MPhil, oder MSc.

Nach der Führung müssen wir erstmal sitzen und vor allem etwas essen. Beides hat gut geklappt und so schländern wir gut gestärkt wieder Richtung Busstop, jedoch nicht ohne noch das ein, oder andere Geschäft zu besuchen.