Tag 4 Frederikshavn – Oslo

Ich bin noch vor dem Wecker wach und Doris fragt mich ob ich in der Nacht auch den Knall gehört habe, aber ich schlafe nachts wie ein Stein und habe nichts gehört. Auch Julia hat es gehört. Ich gehe um das Wohnmobil, um nach Schäden zu suchen, kann aber nichts finden. Wir machen uns fertig und wollen los fahren, als Doris sieht was die Nacht geknallt hat. Jemand hat uns einen Minigolfball großen Stein auf die Windschutzscheibe geschmissen. 

IMG_01481Zum Glück nur am Rand der Beifahrerseite. Das fängt ja gut an. Wir sagen beim Auschecken noch dem Campingplatzbesitzer bescheid, falls andere auch noch Schäden melden.

Nun geht es zum Fähranleger, wir sind das 2. Fahrzeug in der Wohnmobilreihe, somit geht der Plan auf schnell an Bord zu kommen. Das Frühstück schmeckt gut, ist aber insgesamt durchschnittlich was die Auswahl angeht, Es ist halt schon ein Unterschied, ob man Stena oder Color Line fährt. Nach dem Frühstück gönnen wir uns 2 Stunden Spa Bereich, mit Sauna, Außenwhirlpool und Relaxliegen direkt mit Blick nach vorn, das hat schon was. Mittags müssen wir wieder aus dem Spa raus. Jetzt einen Platz zu finden ist nahezu unmöglich, spontan eine Kabine zu bekommen auch, also warten wir auf der Treppe bis andere Passagiere ihre Plätze aufgeben. Nach 2 Stunden ist auch das gelungen. Ausflüge in den Tax Free helfen die Zeit rumzukriegen. Ich versuche über das kostenlose Internet an Bord eine Fiat Werkstatt in Oslo zu kontaktieren, allerdings hat das Internet an Bord eine Bandbreite die sehr an ein 14k-Modem erinnert. Aber schließlich finde ich eine Werkstatt die helfen kann. Die letzten 2 Stunden verbringen wir bei schönem Wetter an Deck und genießen die Fahrt durch den Oslofjord. Immer wieder ein herrlicher Anblick.DSCF0764

Leider gehören wir zu den letzten die von Bord dürfen und auch der Zöllner sucht noch das Gespräch mit mir und fragt nach den üblichen Verdächtigen (Schnaps und Zigaretten) beides kann ich ruhigen Gewissens verneinen, wir haben diesmal nur zwei Flaschen Wein dabei. Wir hatten uns spontan dazu entschlossen nicht den Karg eingerichteten Stellplatz im Yachthafen aufzusuchen, sondern wollten oberhalb der Osloer Altstadt auf dem CP Ekkeberg, doch schon auf der Fahrt dort hoch beschlich mich ein ungutes Gefühl, kamen uns doch schon einige Camper die auch auf der Fähre waren wieder entgegen. Oben angekommen wusste ich dann auch warum. Auf dem neben dem Campingplatz gelegenen Sportfeld wurde der Norway Cup ausgetragen. Ein Fußballturnier für Jugendmannschaften aus ganz Norwegen inkl. Rummelplatz. Das Schild vor dem Campingplatz wies dann auch direkt darauf hin das alles voll ist. Gut bei dem Lärm dort vielleicht auch besser so. Also fahren wir doch in die Marina. Hier bekommen wir zwar einen Platz, aber es ist hier auch gewaltig voll. Wir essen noch zu Abend, Doris zaubert uns mal wieder ein sehr leckeres Essen. Ich Spüle danach das Geschirr und dann spielen Julia und ich noch ein paar Runden Rommé.

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