Tag 2 Lübberstedt – Frederikshavn

Da es auf unserem Stellplatz keine Dusche gibt, beschließen wir auf einen Autohof zu fahren. Leider ist der nächste erst im Hamburger Hafen und auch schon ziemlich runter gekommen. Wir entscheiden uns den Autohof Wikingerland anzufahren, da wir ihn schon gut kennen. Das Problem ist das heute rund um Hamburg der Verkehr ziemlich über ist. Überall Staus und wir kommen kaum voran. Wir gehen schon vorher von der Autobahn auf einen anderen Autohof, um unsere Dusche zu bekommen. Das gelingt auch soweit, leider gibt es hier kein vernünftiges Frühstücksangebot. So langsam werde ich ungemütlich, ich brauche mein Frühstück und vor allem hatte ich morgens eine Vison von Rührei. Wie auch immer, wir fahren erstmal weiter, um dann auch schon bald wieder im nächsten Stau zu stehen. Ich entscheide mich dann doch mal eine Umleitung zu probieren und das läuft auch sehr gut. In einem kleinen Ort sehe ich aus dem Augenwinkel auch noch ein Frühstückskaffee und eine Parkmöglichkeit für 8m Wohnmobil war sogar auch geboten.

Das Frühstück war sehr lecker, es gab sogar Rührei extra für uns. So gestärkt konnte mich auch die Tatsache das wir noch ein Shoppingcenter suchen mussten, um Julia eine Hose und Schminke zu kaufen (auch eines der Dinge die wir wohl doch vergessen hatten). Im Internet habe ich in Flensburg ein Shoppingcenter gefunden das sogar extra Parkplätze für Wohnmobile hat. Dort angekommen wusste ich dann auch wofür. Die ganzen Skandinavier decken sich hier auf der Rückfahrt mit allem ein was es in Norwegen, oder Schweden nur für teuer Geld gibt. Ich habe mich dann auch noch mit ein paar Kabeln und Batterien eingedeckt und meine Mädels waren auch erfolgreich.

Jetzt kann es also losgehen den Rest des Weges nach Frederikshavn zu bestreiten. Die Nachrichten berichten schon den ganzen Vormittag von einem üblen Sturm (bis zu Windstärke 11) der Abends die Küste erreichen soll. Doris ist besorgt und wollte eigentlich zunächst nicht weiter fahren. Aber es sieht noch völlig harmlos aus am Nachmittag und so kann ich sie überzeugen doch noch loszufahren. Bis auf ein paar heftige Regengüsse und kurz vor Fredrikshavn einige Windböen, die aber auch nicht wirklich schlimm waren, kommen wir gut durch. Abends um 19:45 Uhr erreichen wir den Campingplatz bei Saeby. Nachdem alles eingerichtet ist gehen wir noch trotz starkem Wind ans Meer. IMG_0147

Morgen haben wir einen Tag Pause, da unsere Fähre erst am Montagmorgen gebucht ist.

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