Archiv der Kategorie: e-mobility

Alles zur e-mobility und meinem Projekt Tesla

e-mobility – Kritiker denken zu kurz

Das ich ein Fan der e-mobility bin muss ich hier nicht verraten, doch die Diskussionen in denen ich mich immer wieder finde drehen sich immer nur darum das es doch nicht funktionieren kann alle Verbrenner durch e-Autos zu ersetzen. Wenn dies von jetzt auf gleich passieren sollte, würde ich dem uneingeschränkt zustimmen. Doch so wird es nicht kommen, denn die große Herausforderung ist derzeit die Reichweite der Fahrzeuge auf eine sinnvolle Größe zu bringen. Nun gibt es aber auch jetzt schon Menschen die mit den Reichweiten zu 90% auskommen, zu denen gehöre auch ich. Zumal mir weitere Fahrzeuge für Langstrecken > 300km zur Verfügung stehen. Auch die Diskussion woher die Energie kommen soll für die geplanten Millionen an e-Autos ist aus meiner Sicht nur ein temporäres. Ja, zunächst kommt ein Teil der Energie nach wie vor aus konventionellen Kraftwerken, doch unsere Produktion an regenerativen Energie steigt ständig an und die Technologien werden effektiver. Mir ist aber auch eine in einem konventionellen Kraftwerk hergestellte kWh mit einem Wirkungsgrad von 60% lieber als die in einem Verbrennungsmotor mit 20%, zumal die Kraftwerke in aller Regel mit besseren FIltern ausgestattet sind und nicht direkt in der Innenstadt stehen.

Bisher habe ich nur über die Idee des Ersteuens von Verbrennern  durch e-Autos geschrieben, das kann aber definitiv nicht das Ziel sein. Viel mehr ist ein radikales Umdenken in unserer Mobilität und dem Besitzdenken gefragt. Die heutige Jugend macht es uns eigentlich schon vor, sie brauchen kein eigenes Auto, sie nutzen verschiedene Mobilitätsdienste um von A nach B zu kommen und genau das ist der richtige Weg. Mein Wunsch wäre es morgens von einer Mobilitätskapsel abgeholt zu werden in der ich entweder schon arbeiten kann, oder noch ein kleines Nickerchen mache und während dessen zur Arbeit gebracht werde (vielleicht sogar fliegend), dabei können noch ein paar Mitfahrer dazu kommen, die einen ähnlichen Weg haben. Was das Teil danach macht ist mir wurscht, es könnte dan zu meinem Chef fahren und ihn abholen, denn der kommt eh später. Somit hätten wir sehr viele Probleme mit einem Schlag gelöst:

  • deutlich weniger Fahrzeug auf der Strße
  • deutlich weniger Bedarf an Parkraum
  • die Fahrzeugnutzung steigt auf vermutlich 80%
  • Städte könnten wieder grüner werden
  • Keine Staus mehr.
  • Weniger Umweltverschmutzung
  • geringerer Ressourcenbedarf in allen Bereichen, weil weniger Autos gebaut werden müssen.

Ich bin mir sicher so, oder so ähnlich wird die Zukunft aussehen und dann müssen wir nicht mehr darüber reden ob genug Strom an den Stromtankstellen ist, oder ob genug Stromtankstellen vorhanden sind. Wir müssen nur etwas weiter denken als in den gewohnten Bahnen. Es gibt Lösungen und es gibt derzeit viele Menschen die unserem Planeten etwas gutes tun wollen und solange dabei Geld zu verdienen ist, wird es auch gemacht.

Opels neuer E-Kleinwagen: Weltpremiere in Paris

Schon 2017 steht der Opel Ampera-e bei deutschen Händlern. Dabei ist der Opel eigentlich nichts anderes als ein Chevrolet mit Blitz im Kühlergrill. Auf dem kommenden Autosalon in Paris feiert der Elektrowagen seine Weltpremiere. Die ersten Daten.

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Opel Ampera-e

Der Preis:  lediglich 30.000 Dollar. Die Reichweite: Mehr als 300 Kilometer. General Motors (GM) – Chefin Mary Barra enthüllte Anfang 2016 voller Stolz den Chevrolet Bolt. Er soll im Herbst 2016 auf die Straße kommen – allerdings nur in den USA.  Europäische E-Auto-Fans hätten somit eine Kaufoption weniger als Fahrer in Amerika.

Doch schon 2017 soll der Bolt als Opel-Modell bei europäischen Händlern stehen. Der Bolt bildet die Basis für den weitgehend baugleichen Opel Ampera-e, der laut Hersteller Anfang 2017 in den Handel kommen soll.

Opel Ampera-e: Preis noch unbekannt

Der Chevrolet bildet die Basis für den Opel mit dem Namen Ampera-e. Er ist der erste vollelektrische Wagen aus Rüsselsheim. Für den Pariser Autosalon (Publikumstage 1. bis 16. Oktober) hat der Hersteller nun seine Weltpremiere angekündigt.

Der Wagen soll der Nachfolger des noch mit einem Benziner als Range Extender ausgestatteten Ampera fungieren. Der Ampera-e ist ein kompaktes Steilheck-Modell im Stil von VW Golf und Opel Astra. Angetrieben wird er laut Opel von einem Elektromotor mit 150 kW/204 PS mit einem maximalen Drehmoment von 360 Nm.

Elektroauto-typisch flott sind seine Fahrleistungen: In nur 3,2 Sekunden soll er von 0 auf 50 km/h sprinten. Hinsichtlich der Endgeschwindigkeit allerdings erreicht er nur Kleinstwagen-Niveau: Mit Rücksicht auf die Reichweite ist das Spitzentempo laut Opel auf 150 km/h begrenzt.

Opel verrät noch immer nicht den Preis des E-Autos. Als Richtwert kann hier allerdings der Preis des baugleichen Bolt dienen: Er kostet in Amerika umgerechnet etwa 35.000 Euro und hat nach der US-Norm einen Aktionsradius von knapp 320 Kilometern.

Mit Material von dpa und adac

Tesla: Ende des Jahres neuer Event zum Model 3

Tesla3_innenWie Elon Musk auf der Codeconference mitteilte , wird es zum Ende des Jahres eine weitere große Präsentation zum Model 3 geben. Hier werden dann voraussichtlich Details zum Innendesign und ggf. auch zum Funktionsumfang des Fahrzeugs bekannt gegeben. Coole neue Features werden dann erst in späteren Versionen des Fahrzeugs implementiert, damit man nicht der gleichen Selbstüberschätzung erliegt wie beim Model X.
Tesla3_innen

Tesla Model 3 ohne inkludiertes Supercharging

Wie die LA Times am 1. Januar hier berichtete http://www.latimes.com/business/autos/la-fi-hy-tesla-model-3-chargers-20160601-snap-story.html

wird das neue Model 3 von Tesla wohl nicht mit kostenlosem Supercharging geliefert werden. Es kann als Package hinzugekauft werden.

Ich persönlich finde das in Ordnung, da meine regelmäßigen Fahrten eh an keinem Supercharger vorbei kommen und wenn ich dann mal eine größere Strecke fahre, dann kann ich das gerne nach Verbrauch bezahlen. Ich hoffe das @Tesla hier eine entsprechende Lösung liefern wird.

Projekt Tesla

Seit ich vor einiger Zeit das erste mal die Gelegenheit hatte einen BMW i3 zu fahren, war ich absolut begeistert von der Dynamik elektrischer Antriebe im Auto. In der folgenden Zeit habe ich mich weiter mit dem Thema beschäftigt und weitere Fahrzeuge getestet. Zum einen den Renault Zoe und den Nissan Leaf. Letzterer war eigentlich unser Favorit hinsichtlich Preis und Leistung. Seit dieser Zeit versuche ich meine C-Klasse zu verkaufen. Doch leider entsprechen meine Preisvorstellungen nicht denen des Marktes und die Diesel-Diskussion in der Regierung sorgt auch nicht gerade für eine bessere Verkaufslage für Dieselfahrzeuge.

Doch dann kündigte Tesla das Model 3 an. Design und bis Dato bekannte technische Daten, sowie der aufgerufene Preis rückten diesen Wagen in unseren Fokus. Da ich Teslas bisher nur von außen gesehen habe wollte ich nun wenigstens mal direkt erleben was diese Autos können. Sodann das Formular für eine Probefahrt online ausgefüllt und gewartet. Einige Tage danach meldet sich dann der sehr gut organisierte Kundenservice bei mir, um einen Termin zu vereinbaren. Dieser Termin hat nun letzten Freitag in Mannheim statt gefunden. Ein Model S P90D Performance wartete darauf von mir bewegt zu werden. Der freundliche Verkäufer erklärte zunächst die wichtigsten Bedienfunktionen und dann ging es auch schon los. Erstmal gleiten wir nahezu lautlos aus der Stadt, um dann über die Autobahn Richtung Hirschberg zu einem Supercharger zu fahren. Auf der Autobahn trete ich zum ersten mal das Gas äh Strompedal zum Boden durch. Und an dieser Stelle erfahre ich zum ersten Mal was Strizel Stuck damit meinte „das die Freudentränen waagerecht aus den Augen fließen“. Das Drehmoment von 970Nm ist der Hammer. Somit macht auch die Beschriftung des Fahrmodusknopfes „von Sinnen“ durchaus Sinn.

Angekommen am Supercharger lässt mich der Verkäufer kurz rätseln wo sich die Steckdose am Auto befindet, dann klappt durch den Schlüssel entriegelt eine Ecke vom Rücklicht auf. In den 10 Minuten in denen wir dort stehen tanken wir ca. 50km Reichweite mit 120A nach. Zurück in Mannheim sind Doris und ich uns einig das es ein Tesla Model 3 werden soll. Zuhause angekommen erkaufen wir uns einen Platz in der Bestellerliste. Mal sehen wann wir konfigurieren dürfen und was dann in Deutschland unterm Strich steht. Von der Förderung von e-Autos werden wir wohl dann nicht mehr profitieren können.

Somit startet im Mai 2016 unser „Projekt Tesla“

Update 19.01.2018

Vor ein paar Tagen kam dann die langersehnte Mail das ich das Fahrzeug konfigurieren kann. Einige Tage zuvor war ich auf einer Veranstaltung auf der die Firma nextmove ein Tesla Model 3 ausgestellt hatte. Ich war von Verarbeitung und Qualität wirklich begeistert, was mich allerdings nicht begeistert hatte, war der Preis den Tesla in Deutschland aufruft. Ich war von dem damals verkündetet Preis ab 35.000 Euro ausgegangen und hatt damit gerechnet das ich irgendwo bei 40.000 mit Extras lande. Was ich damlas nicht wußte war das Tesla seine Preis (wie in Amerika üblich) ohne Steuern angegeben hat.

Ich habe dann also angefangen mein Model 3 zu konfigurieren und bin bei einem Preis von jenseits der 60.000 gelandet. Das ist sicherlich auch zum Teil der Tatsache geschuldet das aktuell nur die Topausstattungen geliefert werden können, also Dualmotor und große Batterie. Dennoch ist uns das deutlch zu viel. Ich versuche jetzt noch ein paar Tage die Kaufoption zu verkaufen, falls da aber keiner Interesse hat, geht die wieder zurück an Tesla.

Schade hätte bestimmt viel Spaß gemacht.