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Ehe für alle. Ein Kommentar an unsere Politiker

Eines Vorweg ich bin für die Ehe für alle. Was mir allerdings fürchterlich auf den Keks geht, ist die Art und Weise wie sich unsere Politiker aller Couleur Gedanken über den Zeitpunkt der Abstimmung machen. Jeder will es auf seinem Konto verbuchen, damit er damit beim Wahlvolk punkten kann.

Liebe Politiker, es ist mir sowas von egal wer es durchgebracht hat. Fangen Sie endlich an Politik am Bedarf des Bürgers und für den Bürger zu machen. Ihr Verhalten ist dem von Kindergartenkindern sehr nahe, so kann man sie nicht ernst nehmen.

Freundliche Grüße 

Ein genervter Wähler

Tag 17

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Tag 20 – 21 Oslo

Unsere letzten Tage brechen an. Wir wollen nun nochmal nach Oslo damit Julia ein wenig shoppen gehen kann. Wir fahren von unserem schönen Campingplatz rüber nach Oslo und gehen wieder auf den Stellplatz in der Marina. Diesmal ist es nicht so voll und wir bekommen sogar einen Platz direkt an der ersten Reihe am Wasser. Nach der Ankunft machen wir uns auf den Weg und fahren mit dem Bus in die City. Dort machen wir mal wieder eine Runde hop on, hop off. Wir besuchen auch die Ice-Bar, die uns aber doch sehr enttäuscht hat, vor allem bei dem Preis. Die Besichtigung der Oper hingegen war beeindruckend. Sowohl von innen wie von außen eine gelungene architektonische Leistung. Aber auch die alte Bahnhofshalle von Oslo ist sehr schön restauriert worden.DSCF1118

Am Abend gönnen wir uns dann noch einen Besuch beim Italiener. Wir sitzen draußen in der nähe des Pizzaofens der noch richtig mit Holz beheizt wird. Es war sehr lecker und ein lustiger Abend.

Aber irgendwann geht auch der schönste Urlaub mal zu Ende und so auch bei uns. Zum Frühstück sind wir nochmal kurz um die Ecke der Marina in das Einkaufsviertel gegangen und haben bei dem Bäcker unseres Vertrauens gefrühstückt. Danach noch zu Starbucks einen gescheiten Kaffee für mich geholt und dort sogar die schönen Starbucks Tassen erstehen können. Dann noch ein wenig durch die Geschäfte geschlendert. Dann zurück zum Womo und nochmal alles Ver- und Entsorgen und dann rüber zur Fähre. Wir sind mal wieder die ersten in der Reihe und warten auf die Fähre.IMG_1418Die dann auch bald kommt. Bei so einem herrlichen Wetter fällt der Abschied natürlich doppelt schwer. Vor allem bei diesem Anblick  DSCF1137

Irgendwann kommen wir bestimmt wieder, aber nächstes Jahr geht es erstmal nach Schottland.

 

 

Tag 17-19 Hoksund – Naersnes

Von Hoksund, das nahe bei Drammen liegt, fahren wir zunächst nach Drammen rein, um einen Fabrikverkauf der Firma Lillun zu besuchen. Doris hatte von dieser Marke in Bergen eine Jacke gefunden, die aber leider nicht in der richtigen Farbe vorhanden war. Im kleinen unscheinbaren Fabrikverkauf freute man sich sichtlich über die Abwechslung. Es verirren sich wohl nicht zu oft Besucher hier her. Wir wurden sehr freundlich bedient und Doris wurde auch fündig. Preislich ist man uns auch entgegengekommen, so dass wir zufrieden weiter fahren konnten. Der Weg zu dem Campingplatz Ramton in Naersens war nicht weit und so waren wir sehr früh dort und hatten das sagenhafte Glück einen Stellplatz direkt am Strand zu bekommen.

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Wir wollten hier zunächst nur zwei Nächte bleiben, aber am Mittwoch war das Wetter dann so schön, das wir noch eine Nacht verlängern wollten. Das fand Julia, die sich schon darauf gefreut hatte wieder in eine Großstadt mit Internet zu kommen nicht wirklich gut und so hatten wir einige Diskussionen. Letztlich hat Julia dann aber doch noch eingelenkt, wofür ich ihr schon sehr dankbar war. Also genossen wir unseren letzten Tag am Meer in vollen Zügen. Am Abend wurde vor unserem Platz ein Filmset aufgebaut und unser Wohnmobil direkt mit einbezogen. Es soll wohl ein Pilot zu einer Sitcom wie bei uns „Die Camper“ werden. Mal sehen ob wir unser Wohnmobil irgendwann im Fernsehen bewunder können.

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Tag 16 Hardangervidda – Hoksund

Nach unserer Nacht in der wilden Hardangervidda gehen wir in ein nahegelegenes Kafe zum Frühstücken. Was uns dort aufgetischt wird, ist das mit Abstand beste Frühstück das wir bisher bekommen haben. 

Nachdem wir von der Vidda runter sind fahren wir durch unspektakuläre Wälder und Wiesen, die aber doch noch eine Überraschung für uns bereit halten. Wir sehen ein paar Leute gebückt durch den Wald streifen. Nachdem ich einen Platz zum Parken gefunden habe, gehen wir auch mit einem Schälchen in den Wald und finden reichlich Blaubeeren. wir pflücken uns eine Schale voll und dann geht es weiter Richtung Drammen. In Hoksund machen wir dann auf einem größeren Campingplatz halt und grillen mal wieder. Ich repariere noch den Spiegel mit Zwei-Komponenten-Kleber, in der Hoffnung das ich den Weitwinkelspiegel dann wieder vernünftig nutzen kann. IMG_1390Nach dem Essen machen Doris und ich noch die Große Spülaktion. Doris backt noch ein Brot und einen Kuchen. Ja, Camping von seiner leckersten Seite 😉
 

Tag 15 Eikhamrane – Hardangervidda

Von Eikhamrane fahren wir weiter Richtung Hardangervidda. Es geht wieder über schmale Straßen durch Berge und Täler. Das Wetter ist wechselhaft, aber zum Nachmittag kommt auch die Sonne wieder raus. Heute sind einige Leute unterwegs die nicht wissen wie breit ihr Auto ist und an einer Stelle passiert dann das unvermeidliche, unsere Spiegel klatschen aneinander. Da wir beide Fahrzeuge hinter uns haben, fahre ich erstmal weiter, um nicht mitten auf der Straße anzuhalten. Bei mir hängt der Blinker raus und der untere Weitwinkelspiegel hängt nur noch an den Kabeln. Ein paar Meter weiter kommt einen Tankstelle auf der ich den Schaden begutachte. Ein Stück aus dem Gehäuse ist rausgebrochen und die Haltenasen des Stellmotors sind abgebrochen. Während ich alles mit Panzerband wieder zusammen tape, kommt der andere Fahrer vorbei. Große Hochachtung das er sich die Mühe gemacht hat. Sein Spiegelglas ist gebrochen und sein lackiertes Gehäuse ist verkratzt. Da es wohl schwierig ist hier eine Schuldfrage zu klären verzichten wir auf Formalitäten und reichen uns die Hände. Weiter geht es, aber diesmal fahre ich noch ein wenig langsamer. Zum späten Nachmittag kommen wir an das Hardangervidda Natursenter.  

Wir schauen uns hier die Ausstellung zur Hardangervidda an und den Film eines Helikopterrundflugs über die Vidda. Sehr schön anzusehen, über 5 Leinwände, hat man das Gefühl man sitzt direkt im Helikopter. Nach dem Film gehen wir in das gegenüberliegende Restaurant und gönnen uns zum ersten mal ein komplette Mahlzeit. Zu unserem Erstaunen war das ganze für norwegische Verhältnisse einigermaßen erschwinglich. Wir hatten eine Fischsuppe, einmal Spaghetti Bolognese und ich hatte ein Lamsteak mit Kartoffelgratin und Champignons. Alles sehr große Portionen. Alles zusammen hat ca. 60,- Euro gekostet und war sehr gut.

So gestärkt ging es dann in den Berg. Die Auffahrt war sehr beeindruckend die haben die Strassen spiralen förmig in den Tunnel gebaut, so was habe ich noch nicht gesehen.  

 Am Ende der Auffahrt sind wir am Vørringfossen an

 Wir fahren danach noch ein bisschen weiter und wollen heute Nacht mal wild campen. Wir finden dann auch noch ein schönes Plätzchen auf dem wir uns für die Nacht hinstellen. 
  
Wir spielen noch ein paar Runden Romé und schauen noch etwas fern, bevor wir ins Bett gehen. Doris ist das Ganze nicht so richtig geheuer, aber wir haben eine ruhige Nacht.

Tag 14 Bergen – Eikhamrane

Heute gönnen wir uns mal wieder ein Frühstück in einer Bäckerei eines großen Shoppingcenters. Danach fahren wir weiter unser Gas auffüllen. Wir haben die erste Flasche schon durchgebracht und ich möchte nicht das Risiko eingehen irgendwann Nachts ohne Heizung mit frierenden Mädels wach zu werden. Der Erste Gashändler hatte leider keine Möglichkeit Flaschen zu befallen, konnte mir aber eine Adresse nennen. Wir fahren also noch ein wenig in westliche Richtung auf die vorgelagerten Inselbund bekommen dort auch unser Gas. Dann geht es zurück in Richtung Eikhamrane. Den Campingplatz hatten wir uns zuvor im Internet ausgesucht, da wir festgestellt haben, das unser ADAC Campingführer längst nicht alle Platze verzeichnet hat. Unterwegs konnten wieder einige schöne Bilder geschossen werden.DSCF1082 DSCF1075 DSCF1078

 

Auf dem Campingplatz angekommen, bekommen wir einen wunderbaren Platz direkt mit Blick auf den Fjord, eine halbe Stunde später trudeln immer mehr Camper ein und der Platz wäre sicher weg gewesen.

Eikhamrane

Wir entscheiden uns hier 2 Nächte zu bleiben. Heute Abend grillen wir, der extra für das Wohnmobil gekaufte Cobb Grill ist echt super. Nach dem Grillen erledigen wir noch den Abwasch und Julia hat die abendlichen Romérunden eingefordert.

Tag 13 Bergen

Wir fahren nach dem Fühstück mit dem Bus in die Stadt und unser erstes Ziel ist der #Ulriken643 von dem man einen wunderschönen Blick über Bergen und die vorgelagerten Inseln hat. Hier oben pfeeift der Wind recht ordentlich und so nehmen wir nach dem wir die Aussicht genossen, und die notwendigen Fotos geschossen haben, wieder runter.

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In der Stadt selbst wollen meine Mädels dann mal wieder ihre Kauflust stillen und so verbringen wir den Tag damit diverse Geschäft zu durchkämmen. Zum Mittag gehen wir auf den Torget und essen dort Fisch, die Preise sind zwar völlig überzogen, aber wir wollten doch mal frischen Fisch essen. Danach streifen wir noch durch die Festung und durch Gamle Bergen, die Altstadt.

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Zurück beim Wohnmobil sind wir alle froh die Füße hochlegen zu können. Ich suche im Internet noch einen Campingplatz mit Doris für die nächste Nacht aus und dann lassen wir uns noch ein wenig vom Fernsehen bespaßen.

 

Tag 12 Nymoen – Bergen

Heute geht es nach Bergen, aber vorher möchte Doris noch eine Stabkirche besuchen die ganz in der Nähe von Nymoen steht. Es ist die Älteste in Norwegen und ein UNESCO Weltkulturerbe. Der Weg dort hin ist sehr spannend, die Breite der Straße entsprich eher eine Radweg im Münsterland, hier kommen einem darauf aber ausgewachsene Kieslaster entgegen. 


Die Kirche selbst ist an sich sehr schön, wenn nicht irgenwelche Holzköpfe vor einigen 100 Jahren ein paar wesentliche Stützpfeiler rausgesägt hätten. Dies hat dann dazu geführt das die Kirche anfing sich zu neigen und daher sehr unkonventionell mit diagonal durch die Kirche verlaufenden Stützbalken abgefangen werden musste.  


Da Julia mal wieder keinen Bock auf Kultur hatte, hat sie gerne das Kochen übernommen und so können wir nach der Rückkehr wieder schön essen. Zum Nachtisch gibt es dann noch Himbeeren die wir zuvor direkt an der Straße kaufen konnten und bei der Gelegenheit auch gleich noch eine alte Saftfabrik besichtigen konnten, die jetzt eine der größten in Norwegen ist.

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Die Himbeeren sind so lecker und vor allem riesig.

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Nach dem Essen geht es wieder auf eine Fähre, diesmal ein Novum, wir müssen rückwärts auf die Fähre fahren. Klappt aber alles problemlos.

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Unterwegs wieder mal ein großer Wasserfall, der einen Fotostop aufruft. 

Den Rest des Tages geht es dann im strömenden Regen weiter, auch die Ankunft auf dem recht spartanischen Campingplatz vor den Toren Bergens findet in dicken Schauern statt. Wir können den letzten Platz mit Stromanschluss belegen und dann kommt später auch noch die Sonne raus und lässt für den kommenden Tag hoffen nicht im Regen durch Bergen spatzieren zu müssen.