Urlaub GB & SCO 2014

Etwas spät, aber besser spät als nie kommt der Bericht zu unserem Sommerurlaub 2014.

Wir sind am letzten Schultag direkt gestartet und haben unsere Tochter und ihre Freundin, die uns begleitet hat, direkt von der Schule abgeholt, danach noch zur Mama der Freundin um eine gebührende Verabschiedung zu haben und dann ging es los mit dem Tagesziel Calais. Wir sind diesmal die Strecke überwiegend durch Frankreich gefahren was im nachhinein nicht so optimal war, denn auf dieser Strecke sind scheinbar viele osteuropäische LKW Fahrer unterwegs, die wenig Verständnis dafür haben, das auch ein Wohnmobil etwas mehr Platz auf einem Parkplatz benötigt. So fanden wir nach der Rückkehr vom Rasthaus unser Wohnmobil an den vorderen Scheiben und spiegeln mit Fett beschmiert vor inkl. Türgriff. Als Reinigungsmittel für solche Attacken eignen sich feuchte Reinigungstücher sehr gut.

Zum späteren Abend sind wird dann in Calais bzw. in der Näher auf einem Wohnmobilstellplatz den wir uns ausgeguckt hatten angekommen, es war recht voll, aber wir haben noch einen Platz bekommen. Wir sind dann noch mit den Mädels ein wenig am Strand spazieren gegangen (übrigens Ebbe ist ein A..loch). Am nächsten Morgen sind wir dann nach einer ruhigen Nacht bei wunderbarem Wetter zur Fähre gefahren. Die Überfahrt war ebenso ruhig wie angenehm.

In Dover angekommen sind wir erstmal zur Festung von Dover gefahren und haben dort die Aussicht genossen

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Von dort sind wir dann weiter nach Ramsgate gefahren und haben dort einen herrlichen Tag am und im Meer verbracht. Hätte nie Gedacht das ich ausgerechnet in England mal in die Nordsee steigen würde, aber es war so warm einfach klasse. Wir hatten erst überlegt noch einen weiteren Tag dort zu bleiben, aber unser straffes Programm und die nur 14 Tage haben uns dann doch zur Weiterreise ermahnt. So ging es dann noch weiter Richtung London.

Zum späten Nachmittag sind wir dann auf dem Campingplatz Crystal Pallace angekommen. Dieser Platz ist eine hervorragende Ausgangsposition für London Besuche. Bus und Bahn sind fußläufig gut zu erreichen. Da es noch früh genug war sind wir direkt nach London reingefahren und haben uns London bei Nacht angeschaut. Speziell der Piccadilly Circus und die Regent Street sind Nachts sehr sehenswert.

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In den folgenden beiden Tagen haben wir uns die üblichen Sehenswürdigkeiten und Shoppingparadiese in London auch noch zu Gemüte geführt.

Unser nächstes Ziel auf dem Weg in den Norden war dann Cambridge. Eine sehr schöne Stadt in der man auf alle Fälle mal mit einer Gondel rumstaacken sollte. Sehr amüsant. Auch hier hatten wir wieder herrlichstes Wetter und haben dieses auch ausgiebig genossen.

Das Nächste Ziel war dann auch schon Edinburgh. Wir wussten zwar das, dass Tattoo lief, aber das es in der Folge zu Engpässen auf den Campingplätzen führen könnte, hatten wir nicht bedacht, aber wir hatten Glück und haben einen Platz für 2 Nächte bekommen. Bei Edinburgh bin ich noch nicht so recht entschlossen, ob es mir gefällt oder nicht. Auf alle Fälle ist es baulich sehr beeindruckend. Edinburgh sollte nun unsere letzte größere Stadt gewesen sein bevor wir uns in die südlichen Highlands aufmachten.

Unser nächste Ziel war der Loch Lomond

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hier kommen nun auch zum ersten mal unsere Gummistiefel zum Einsatz. Bei der Ankunft regnet es Bindfäden, somit wird das ein ruhiger Abend im Wohnmobil.

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Vom Loch Lomond aus machen wir eine Runde durch die Highlands und landetet dabei unter anderem in Glenturret. Den Whiskeykennern unter den Lesern geht hier vielleicht ein Lächeln über das Gesicht, denn hier ist die größte Destillerie in Schottland „The Famous Grouse“. Hier haben wir kurzer Hand gefragt, ob wir auf dem Busparkplatz übernachten dürfen, um auch an einem Whiskeytasting teilnehmen zu können (don’t drink and drive). Das war überhaupt kein Problem und so haben wir eine schöne Führung inkl. anschließendem Whiskey-Schoko Tasting mitgemacht.

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Unser nächstes Ziel sollte Ponteland in der Nähe von Newcastle werden, denn hier wird Julia nach den Ferien für einige Monate einen Austausch machen und zur Schule gehen. Wir haben den Urlaub genutzt, um sowohl die Gasteltern als auch die Schule kennen zu lernen. Es hat alles super geklappt. Sowohl Gasteltern als auch Schulleitung waren von Julia begeistert. Wir haben dann noch die Schuluniform für Julia gekauft und nach einem guten Mittagessen haben wir wieder den Weg Richtung Süden angetreten. Wir sind so gut vorangekommen, das wir uns entschlossen haben nicht nördlich von London zu übernachten, sondern sind direkt durchgefahren bis kurz vor Dover. Das war zwar ein ziemlicher Gewaltakt, aber die Aussicht am anderen Morgen im Londoner Verkehrschaos zu stecken war auch nicht viel besser.

Am darauf folgenden Tag ging es dann zum Hafen um wieder zurück nach Calais zu fahren. Die Rückfahrt diesmal durch Belgien hatte wettertechnisch viel zu bieten und auch die üblichen Staus um Brüssel haben uns wieder erwischt, aber in einem Wohnmobil hat das ganze auch seinen Charme, wenn „Madame“ mal zwischendurch was zu Essen bereiten kann.

Es war ein schöner Urlaub und wir werden bestimmt nochmal zurück nach Schottland kommen, um uns mehr von den Highlands anzusehen.

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